Weitere Tierarten

Neben Fledermäusen und Vögeln gibt es eine ganze Reihe weiterer Arten, die am und im Haus oder im Garten angetroffen werden können und hier dauerhaft oder zeitweise siedeln. Zahlreiche Insekten- und Spinnenarten (die bei weitem nicht alle „eklig“ sind) gehören ebenso dazu wie die Tierwelt des Inneren des Gartenbodens (z. B. Regenwürmer), die meist ungeliebten Schnecken und einige Wirbeltiere wie z. B. Erdkröte und Igel, die je nach Umfeldsituation und angebotenen Strukturen auch einen Hausgarten nutzen.

Sie können hier nicht vollständig aufgelistet und vorgestellt werden. Auf einzelne Arten soll dennoch exemplarisch eingegangen werden.

Vor europarechtlichem Hintergrund sind dabei u. a. folgende Arten streng geschützt (Liste nicht vollständig!):

Durch die Bundesartenschutzverordnung in Verbindung mit dem Bundesnaturschutzgesetz sind zahlreiche weitere Arten besonders oder streng geschützt, auch wenn dieser Schutz bei zulässigen Eingriffen sowie bestimmten Vorhaben nach Baugesetzbuch (BauGB) nicht greift; hierzu gehören u. a. (Liste nicht vollständig!):

  • alle heimischen Lurche und Kriechtiere wie z. B. Erdkröte und Blindschleiche
  • die meisten heimischen Tagfalterarten wie z. B. der Schwalbenschwanz
  • alle heimischen Wildbienenarten
  • Hornisse
  • Rosenkäfer

Einige dieser Arten und zusätzlich viele weitere, die zwar nicht besonders geschützt, aber dennoch sehr interessant sind, kann man durch einen vielfältigen Garten fördern, wie z. B. die oft in Blüten auf Beute lauernden Krabbenspinnen.